Gaming-PC fürs kleine Budget bauen: Top-Tipps & Must-Have Komponenten

Einen guten Gaming-PC zu bauen muss nicht teuer sein. Heute gibt es viele günstige Teile. Mit einem klaren Plan kannst du auch mit wenig Geld gut spielen.

Schon mit einem kleinen Budget laufen viele Spiele flüssig in Full HD. Außerdem kannst du den PC später leicht aufrüsten. Dieser Guide zeigt dir, worauf es ankommt. Er ist ideal für Einsteiger.

Budget festlegen

Lege zuerst dein Budget fest. Mit etwa 600 bis 800 Euro kannst du einen soliden Gaming-PC bauen.
Damit laufen viele bekannte Spiele in 1080p mit guten Einstellungen flüssig.

Wenn du mehr Geld ausgibst, kannst du stärkere Komponenten kaufen. Zum Beispiel eine bessere Grafikkarte oder Funktionen wie Raytracing. Aber selbst mit kleinem Budget bekommst du ein stabiles System.

Denke daran: Plane dein Budget realistisch. Es hilft, die Preise zu vergleichen und zu überlegen, welche Spiele du spielen willst. So vermeidest du unnötige Ausgaben.

CPU: Das Rechenzentrum

Die CPU ist der Prozessor. Sie berechnet das Spielgeschehen. Für ein kleines Budget reicht eine CPU der Mittelklasse. High-End ist oft zu teuer und bringt wenig Extra.

Gute Beispiele sind AMD Ryzen 5 oder ähnliche Intel-CPUs. Sie sind schnell genug für moderne Spiele und kosten nicht zu viel. Achte auf mehrere Kerne. Neue Spiele brauchen das. (Source: CLS Computer)

GPU: Herzstück für Gaming

Die Grafikkarte ist das Herz des Gaming-PCs. Sie ist oft das teuerste Teil. Sie bestimmt die FPS und die Grafikqualität. Achte auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch gebrauchte Karten können sich lohnen.

Spartipp: Wenn das Budget sehr knapp ist, nutze zuerst eine CPU mit integrierter Grafik. Eine starke Grafikkarte kannst du später einbauen.

Mainboard und RAM: Stabilität und Geschwindigkeit

Das Mainboard muss zur CPU passen (richtiger Sockel, Chipsatz) und kann spätere Upgrades erlauben. Wähle ein solides Modell ohne unnötige Premium‑Features, um Kosten zu sparen.
Für RAM sind 16 GB (zwei 8‑GB‑Module im Dual‑Channel) ein ausgewogener Sweet Spot, der Spiele wie auch allgemeine Anwendungen gut bedient.

SSD als Pflicht – keine HDD

Eine SSD (vorzugsweise NVMe‑SSD) sorgt für schnelle Ladezeiten, kürzere Boot‑Phasen und ein reaktionsschnelles Systemgefühl. Selbst günstige NVMe‑Modelle mit 500 GB – 1 TB sind eine große Verbesserung gegenüber klassischen Festplatten. (Source: pcgames.de)

Netzteil und Gehäuse

Das Netzteil (PSU) sollte von einer vertrauenswürdigen Marke stammen und genug Leistung für deine gewählte GPU/CPU‑Kombination liefern, idealerweise mit 80+ Bronze‑Zertifizierung oder besser.
Ein Gehäuse mit gutem Luftfluss hilft, Temperaturen niedrig und die Komponenten stabil zu halten – auch wenn es günstig ist.

Clevere Spar‑ und Upgrade‑Strategien

  • Vergleiche Preise regelmäßig – Hardwarepreise schwanken oft stark.
  • Komponenten gebrauchter kaufen – vor allem GPUs können gebraucht deutlich günstiger sein.
  • Start mit 1080 p‑Ziel – höhere Auflösungen kosten deutlich mehr Leistung, also mehr Budget.
  • Upgrade‑Pfad im Kopf behalten – z. B. CPU/GPU später tauschen, statt alles auf einmal.

Ein Gaming‑PC auf Budget zu bauen heißt, Prioritäten zu setzen: GPU und CPU sollten im Mittelpunkt stehen, während RAM, SSD und Netzteil solide, aber nicht überteuert sein sollten. Durch bewusstes Sparen an geeigneten Stellen und kluge Auswahl kannst du später leichter aufrüsten, ohne gleich neu kaufen zu müssen. Was ist dir beim Gaming am wichtigsten – maximale Grafikdetails, hohe FPS oder Aufrüstbarkeit für die Zukunft?